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Die Gründung unseres Vereins am 11.09.1924 in der Eldener Gaststätte ist wohl auf die Tatsache zurückzuführen, daß ein Bestreben nach Selbstständigkeit der Bürger nach der Zeit des Krieges und der Inflation auch im sportlichen Bereich stark zunahm.

Bei der ersten Generalversammlung im Oktober 1924 hatte der Verein bereits 28 Mitglieder.

Bereits 1928 führte der Verein zum ersten Mal ein Gauschießen mit 209 Teilnehmern durch.

1931 konnte dem Schützenkönig zum ersten Mal die neue Königskette überreicht werden.

1934 wurde mit einem Jubiläums-Schießen das 10-jährige Bestehen unseres Vereins gefeiert. Mit einer Teilnahme am Oktoberfest-Schützenumzug in München rundete der Verein sein Jubiläumsjahr ab.

Durch den 2. Weltkrieg wurde der Schießbetrieb erst am 01.12.1951 wieder aufgenommen.

1952 nahmen schon wieder 35 Schützen am Königsschießen teil.

1960 wurde zum zweiten Mal das Gauschießen mit einer Beteiligung von 452 Teilnehmern durchgeführt. Bei einer Mitgliederzahl von 577 Schützen im Schützengau Ottobeuren eine stolze Bilanz.

Der Höhepunkt im Jahr 1961 war sicher der Erwerb der Vereinsfahne und die Fahnenweihe mit einem großen Schützenumzug durch Ottobeuren.

Einen breiten Raum in der Vereinsgeschichte nahm die 1200-Jahr-Feier der Benediktiner Abtei in Ottobeuren ein. Zu diesem Jubiläum wurde das Schwäbisch-Bayerische Bundesschießen mit einer Rekordbeteiligung von 3000 Schützen durchgeführt sowie ein Schützenzug veranstaltet. Ca. 15.000 Besucher, die nach Ottobeuren kamen, sahen über eine Stunde lang 100 Fahnen, Festwagen, Schützenkönige, Schützenkompanien und Vereine. Welch eine große Leistung von den 55 Vereinsmitgliedern damals erbracht wurde, ist kaum zu beschreiben.

1966 wurde zum ersten Mal ein Sportwart berufen, da das sportliche Schießen immer mehr in den Vordergrund rückte.

1967 beteiligte sich unser Verein mit einer Mannschaft beim neu geschaffenen Rundenwettkampf im Gau Ottobeuren.

1974 wurde mit viel Prominenz das 50-jährige Bestehen des Vereins gefeiert.

1975 erschienen die ersten dunklen Wolken am "Vereinshimmel".

Die Inhaber der Eldener Gaststätte, in der unser Verein seit über 50 Jahren sein Domizil hatte, planten einen Umbau des Lokals. Dadurch war die Gaststätte für den Schießbetrieb nicht mehr geeignet. Der Umbau und der Umzug in den Saal der Gaststätte "Zur Sonne" wurde durchgeführt. Bereits am 23.10.1976 wurde im neuen Vereinsheim die Generalversammlung abgehalten, bei der sich die Mitgliederzahl auf 85 erhöhte.

1978 wurde zum ersten Mal ein Jugendsportleiter berufen, da die Zahl von Schülern und Jugendlichen ständig zunahm.

1980 kamen abermals dunkle Wolken auf, die den Verein in seiner Existenz gefährdeten. Ein mehrfacher Pächterwechsel der Gaststätte führte zu dem Gedanken, wieder nach Eldern zurückzukehren. Bei einer Mitgliederstärke von 90 Schützen war allen klar, daß dies einen weiteren Umbau der Gaststätte bedeutete. Mit viel Eigenleistung wurde vom Schützenverein an der Gaststätte ein Anbau angebracht, in dem 7 Schießstände Platz fanden.

1982 wurde der Verein als "SV-Günztal-Eldern e.V." in das Vereinsregister eingetragen.

1984 wurde anläßlich des 60-jährigen Jubiläums wieder das Gauschießen von unserem Verein mit einer Beteiligung von 600 Teilnehmern durchgeführt. Zum ersten Mal in Bayern wurde dabei eine Ringlesemaschine eingesetzt und auf dem Gebiet der elektronischen Auswertung wurde Pionierarbeit geleistet.

1987 bewiesen die Elderner Schützen Ihre Verbundenheit zur Kapelle in Eldern, indem sie durch tatkräftige Unterstützung und Eigenleistung die Renovierung der Kapelle vorantrieben.

1987 wurde eine Schützenkette für die Jugend und die Pistolenschützen gekauft.

Durch die stetige Aufwärtsentwicklung des Vereins auf über 100 Mitglieder und fehlende Trainingsmöglichkeiten sowie das ständige Auf- und Abbauen der Schießstände, wurde 1988 an ein eigenes Vereinsheim gedacht. Dieses Vorhaben wurde jedoch zunächst verschoben.

1994 wurde das 70-jährige Bestehen des Vereins mit einem Gauschießen und einer neuerlichen Rekordbeteiligung von 700 Schützen gefeiert.

1996 betrat der Verein ein Neuland mit der Gründung der Bogenschützen-Abteilung.

1996 führte man den Schwäbischen Schützentag durch.

Die größte Herausforderung in der Vereinsgeschichte war allerdings der Neubau einer eigenen Schießanlage im Jahre 1997. In nur 7 Monaten wurde mit ca. 9.000 Arbeitsstunden ein Vereinsheim im Wert von ca. 1,1 Millionen gebaut.

1998 wurde die Schießanlage mit vielen kirchlichen, politischen und sportlichen Ehrengästen eingeweiht.

1999 übernahm unser Verein neuerlich die Durchführung des Gauschießens mit 700 Teilnehmern.

1999 veranstaltete unser Verein zum ersten Mal ein Internationales Bogen-Jagdtunier.

Das 75-jährige Vereinsjubiläum wird 1999 mit einem Festabend im Schützenheim gebührend gefeiert.

2000 fand das zweite Internationale Bogen-Jagdturnier sowie die Schwäbische Bezirksmeisterschaft im Bogenschießen statt.

2001 wurde dem Verein die Austragung der Deutschen Meisterschaft im Bogen-Jagdschießen zugesagt, die im September stattfand.